Keine Windräder im Naherholungsgebiet Fröhner Wald
Erneut ist der Bau von Windrädern im Wald zwischen Riegelsberg und Heusweiler im Gespräch. Schon vor mehreren Jahren war der Versuch, Windräder im Fröhner Wald zu bauen, am Widerstand der Bevölkerung gescheitert. In Riegelsberg fand 2014 sogar eine Bürgerbefragung statt, bei der die Windräder von 67 Prozent der Teilnehmer abgelehnt wurden. Auch die neuen Pläne wurden von den Gemeinderäten in Heusweiler und nunmehr auch in Riegelsberg einstimmig abgelehnt.
Während früher eine Höhe pro Windrad von nur 200 Metern möglich war, sind jetzt Höhen bis zu 300 Metern im Gespräch. Hierdurch sind auch die Beeinträchtigungen von Umwelt und Natur, Landschaft und Bevölkerung gestiegen. Aus einem Ort der Naherholung und Ruhe würde ein Industriegebiet. Pro Windrad ist von 5.000 Tonnen Beton und Stahl auszugehen, die im Waldboden versenkt würden. Hinzu kämen jeweils ca. 10.000 Quadratmeter Waldboden für Standort und Versorgungswege pro Windrad, die auf Dauer verdichtet und versiegelt würden. Und dies in einem bislang unberührten Wald- und Naherholungsgebiet, in dem insbesondere die Waldbrandgefahr deutlich erhöht würde - beim Brand eines Windrades ist bei der Höhe der Windräder ein Löschen nicht mehr möglich.
Warum gerade im Wald? Weil nirgendwo sonst im Gebiet der Gemeinden die ohnehin schon zu geringen Mindestabstände zur Wohnbebauung eingehalten werden könnten. Es stellt sich ohnehin die Frage, weshalb Windräder gerade in dem am dichtesten besiedelten Teil des Saarlandes gebaut werden sollen. Das sind einige der Gründe, weshalb sich Haus & Grund Riegelsberg-Köllertal e. V. und Fröhnerwald e. V., gegen Windräder im Naherholungsgebiet Fröhner Wald aussprechen.
Die aktuellen Beiträge und Zeitungsartikel zu Windrädern im Fröhner Wald finden Sie auf der Seite eins unserer Homepage https://www.hug-riegelsberg.de/
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